INTERNET

HTML:

HTML wird oft als Mutter aller Web-Seiten bezeichnet. Dabei ist die Hypertext Markup Language keine Programmiersprache im klassischen Sinn. Durch einfache Befehle werden die einzelnen Elemente erzeugt. HTML ist noch einfacher als BASIC. Es wird auf Variablen, mathematische Operationen und ein komplizierte Syntax verzichtet. Allerdings gibt es unter gewissen Voraussetzungen auch die Möglichkeit, andere Programmiersprachen, sogenannte Skriptsprachen, in den HTML-Anweisungen 'einzubauen'. Für die Erstellung von HTML-Seiten werden auch grafische Tools, z.B. HTML-Editoren, angeboten, die einem die lästige Tipparbeit grösstenteils abnehmen. Um jedoch die Funktionsweise von HTML besser zu verstehen empfiehlt es sich, zumindest anfänglich mit einem Text-Editor zu arbeiten.

Im März 1989 begann am europäischen Grossforschungsinstitut CERN bei Genf eine kleine Gruppe von Programmierern die ersten Ideen für das WWW konkret auszuarbeiten. Die Benutzer sollten sich selbst durch das WWW hangeln, also surfen können. Tim Berners-Lee stellte damals die grundlegenden Elemente für eine grafische Bedienung des Internets vor: verweis-sensitive Text und Grafiken - sogenannter Hypertext. Im Mai 1990 wurden der erste Browser programmiert; er lief damals nur auf Steven Jobbs legendären NEXTStep-Rechnern.

Am 17. Mai 1991 schlug dann die Stunde des World Wide Web. Unter diesem Namen wurde das System offiziell am CERN eingeführt. Viele 'Web-Adressen' gab es damals noch nicht - lediglich die Grossrechner am CERN waren miteinander verbunden. Es folgte jedoch eine explosionsartige Entwicklung. Neben weltweiten Konferenzen, zunächst rein technisch-wissenschaftlicher Natur, schossen an den Universitäten die Webserver aus dem Boden.